Über 300 Full-Size-Cables weltweit im Einsatz

Seit 1976 werden die Seilbahnen mit 10mm starken Umlaufseilen gebaut. Beachtliche Erfahrungen wurden in dieser Zeit gesammelt

Die technischen Anforderungen der Wasserskifahrer und Liftbetreiber stieg immer weiter und wurde durch kontinuierliche Entwicklungsarbeit umgesetzt. Neben dem Wasserskifahren ist inzwischen das Wakeboarden die Trendsportart geworden.

Wurden früher die Wasserskiseilbahnen mit Keilriemen vom Elektromotor angetrieben, so hat die Technik auch hier schon Einzug gehalten und so werden heutzutage ausschließlich frequenzgesteuerte Anlagen mit Siemens SPS Computer Steuerungen mit modernsten Touchscreendiplays verkauft.

Diese Steuerungen übernehmen sehr viele Arbeitsschritte die der Bediener früher alle manuell ausführen musste und entlasten ihn deutlich – somit bleibt mehr Zeit für den Bediener sich um die Kunden zu kümmern.


Aufgrund der über 55-jährigen Erfahrung und der engen Zusammenarbeit mit den vielen Rixen- Seilbahnkunden gehören die Rixen Wasserskiseilbahnen zu den zuverlässigsten auf dem Markt. Sein umfassendes Know-how ermöglichte es Bruno Rixen, dem Erfinder der Wasserskiseilbahn, sein Unternehmen vom Einmannbetrieb zum Weltmarktführer in Full-Size-Cables auszubauen. Mittlerweile gibt es mehr als 300 Rixen Full-Size-Cables  in 45 Ländern und 6 Kontinenten. So gestärkt sieht sich die Firma Rixen Cableways für die Zukunft bestens gerüstet um auch morgen den Kunden zuverlässige und moderne Wasserski- sowie Wakeboardanlagen zu liefern und die Kunden mit dem bestmöglichen Service zu betreuen.

Nicht umsonst entscheiden sich weltweit die meisten Investoren für ein Rixen Full-Size Cable.

Die erste Bahn geht in Betrieb

Das Umlaufseil musste soweit verbessert werden, dass eine Lebenszeit von min. 1000 Stunden für 100 Sommertage erreicht wurde.

Nach zweijährigen Versuchen mit einem Prototyp in Hamburg und zwei weiteren Jahren mit einer größeren Prototyp-Seilbahn auf der Ostsee, wurde schließlich 1966 die erste Wasserskiseilbahn nach Benidorm in Spanien verkauft. Inzwischen sind allein in Benidorm in 40 Jahren 50.000 Betriebsstunden überschritten worden und die Anlage wird nach wie vor trotz schwierigster Einsatzbedingungen (im Meer, lange Saison) erfolgreich betrieben.

Aufbau einer Seilbahn

Im Jahre 1969 wurde von Bruno Rixen die erste Wasserski-Meisterschaft an einer Seilbahn veranstaltet. Seitdem finden an allen Seilbahnen regelmäßig regionale und überregionale Meisterschaften statt. Nachdem die Voraussetzung erfüllt war, dass in 10 Ländern Seilbahn-Wasserski-Clubs bestehen, konnte in Langenfeld 1985 erstmals eine offizielle Europameisterschaft ausgetragen werden. Es kamen ca.14.000 Zuschauer!

Die Anforderungen an die Seilbahn durch die Wettkampfläufer waren erheblich. Ebenso aber auch die Anforderungen an die Zuverlässigkeit, weil die Bahn bei einem Schaden schließlich nicht gegen eine andere ausgetauscht werden kann. Diesen Herausforderungen konnte Bruno Rixen damals schon ruhig entgegensehen. Er hatte bei den Wettkämpfen wertvolle Erkenntnisse gewonnen und technisch umgesetzt.

Heute beträgt die Lebensdauer der Umlaufseile bis zu 11.000 Stunden, also ca. 8 Jahre.

Eine Idee wird geboren

Der Ingenieur Bruno Rixen, ein begeisterter Wasserskifahrer stellte sich immer die Frage warum dieser herrliche Sport nicht populärer ist und begann, sich mit dieser Problematik eingehend zu befassen. Marktforschungen führten immer wieder zu zwei entscheidenden Punkten: zu teuer und zu wenig Gelegenheiten mit zu langen Wartezeiten.

Die Idee der Wasserskiseilbahn wurde in die Tat umgesetzt. Nach erheblichen Zeit- und Geldaufwendungen mit Prototypen während zweier Sommer gab es kein Zurück mehr. Im Jahre 1961 hat Bruno Rixen dann seine jetzige Firma “Rixen Seilbahnen” gegründet. Zu den zahlreichen technischen Herausforderungen kamen anfangs schnell finanzielle Probleme. Doch seine Energie und Vision schöpfte Bruno Rixen aus vielen Erfolgserlebnissen und vor allem aus seiner Freude am Wasserskilaufen.

Patentschutz und Rentabilität

37 Erfindungen wurden überprüft, sortiert und zum Patent angemeldet . Da die finanziellen Mittel damals begrenzt waren, konnte der Patentschutz ausschließlich für das Zweiseil- und das Startprinzip weiterverfolgt werden. Denn nur durch das Zweiseil-Prinzip kann der Läufer nach beiden Seiten ausschwenken und weitab vom Umlaufseil unter voller Zugkraft fahren oder auch die Hantel loslassen, ohne dass eine Entgleisung passiert.

Die Rentabilität einer Seilbahn war nur gegeben wenn mehrere Läufer gleichzeitig und in kontinuierlichem Betrieb fahren konnten. Also stellte sich das Problem des Starts als die größte Hürde dar, da man die Bahn nicht dauernd anhalten konnte um einen Skifahrer am Seil einzuklinken.

Herr Rixen beim Schweißen

Bruno Rixen stellte den startenden Skiläufer nicht, wie üblich, unter das Umlaufseil, sondern in voller Schleppleinenlänge seitlich vom Seil entfernt, dadurch erfährt der Wasserskifahrer eine kontinuierlich ansteigende ruckfreie Beschleunigung bis er unter dem Umlaufseil ist.



Das angekuppelte Ende der Schleppleine wird zwar schlagartig erfasst, aber der weit abseits stehende Skiläufer wird anfangs nur ganz langsam beschleunigt.

Nach einem halben Jahr des Grübelns und Verzweifelns, fand sich so eine Lösung, die im Nachhinein sehr simpel wirkt, die aber letztendlich bis heute die Grundlage jeder Wasserskiseilbahn darstellt.

Trotz dieser entscheidenden Idee und der jahrelangen Versuche mit Seilführung, Seildrall und Entgleisung befand sich Bruno Rixen immer noch am Anfang des Wasserskilaufens mit einer Seilbahn.


Die Geschichte der Rixen Cableways GmbH

Für den Wasserskisport hat, durch die Erfindung der Rixen-Seilbahn und die Schaffung preiswerter künstlicher Seen, eine neue Epoche begonnen.

Wie alles begann...

Als sich in den späten 50er Jahren und Anfang der 60er Jahre der Tourismus rasant entwickelte, und der Wintersport einen immer größeren Anteil eroberte, war es naheliegend, auch das Wasserskilaufen an der Seilbahn zu ermöglichen. Allein in Deutschland wurden in dieser Zeit über 100 Schneeskilifte gebaut, wodurch der Winter-Tourismus erheblichen Aufschwung nahm. Mittlerweile gibt es allein in Europa ca. 13.000 Skilifte. Ohne diese Aufstiegshilfen hätte sich das Schneeskilaufen nie in einem solchen Umfang und zu einem derartigen Wirtschaftsfaktor entwickeln können.




Die Anforderungen der Wasserskiläufer an eine Seilbahn sind jedoch erheblich höher als die der Schneeskiläufer, die den Berg hinauftransportiert werden:

  • Anstatt einer Geschwindigkeit von 10 km/h fordert das internationale Reglement beim Wasserski bis zu 58 km/h
  • Statt einer Schleppkraft von 40 kg muß die Wasserski-Seilbahn 200 kg verkraften
  • Die Zugkraft quer zum Seil ist mehr als 10x größer als bei jedem Skilift

Diese Anforderungen sind von der Seilbahn-Industrie trotz Investitionen in Millionenhöhe nicht bewältigt worden. Allerdings wäre es mit der Lösung dieser drei Probleme ohnehin nicht getan gewesen, denn es galt zusätzliche Aufgaben zu lösen, zum Beispiel:

  • weitere Läufer bei voller Geschwindigkeit an das mit bis zu 58 km/h umlaufende Seil anzukuppeln ohne die Bahn stoppen zu müssen
  • eine Strecke von 310 m ohne Zwischenstütze zu überspannen, damit der Slalomkurs Platz hat
  • eine Lösung zu finden, damit bei 58 km/h Seilgeschwindigkeit eine schlagartige 90°-Umlenkung gefahren werden kann

Hinzu kamen zahlreiche technische Detailfragen, deren Lösung unerlässlich waren und von Bruno Rixen gelöst wurden.

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